Einzelausstellungen

2025
hängen stehen liegen
Neue Galerie Landshut
kuratiert von Franz Schneider
Zeichnung
Landshut
12.09 bis 05.10.2025
2025
Collection Born
Objekt, Zeichnung
München
07.05 bis 05.10.2025
2024
DG Kunstraum
kuratiert von Benita Meißner
Installation, Video, Zeichnung
München
11.10 bis 07.11.2024
2024
Osterkerze 2024

Material: Wachs, Pigmente, Dornen, Goldnuggets, Zinn

St. Paul
kuratiert von Dr. Ulrich Schäfert
Objekt
München
07.04.2024 bis 20.03.2025
2023
Museum Starnberg
kuratiert von Elisabeth Carr, Ulrike Prusseit, Katja Sebald und Benjamin Tillig
Installation, Performance
22.11 bis 18.12.2023
2022
Artothek & Bildersaal
kuratiert von Alix Stadtbäumer
Fotografie, Installation, Video
München
10.03 bis 09.04.2022
2021
Bardo Alicante
Galeria Aural
kuratiert von Begoña Martinez Deltell
Fotografie, Video
Alicante
Spanien
18.09 bis 27.11.2021
2021
Boutwell Schabrowsky Gallery
Objekt, Zeichnung
München
Deutschland
11.02 bis 20.03.2021
2021
Aural Galería
kuratiert von Begoña Martínez Deltell & Susana Bañuelos
Installation, Video
Madrid
Spanien
23.01 bis 12.04.2021
2019
Maximiliansforum
kuratiert von Diana Ebster
Installation, Performance
München
06.12.2019 bis 11.02.2020
2019
Aural Galería
kuratiert von Laura Sánchez Serrano
Alicante
Spanien
04.05 bis 28.06.2019
2019
Erscheinungstermin
Objekt
20.03 bis 20.03.2019
2019
Erlöserkirche
kuratiert von Werner Mally
Installation
München
24.02 bis 11.04.2019
2018
SometimeStudio
kuratiert von Ramuntcho Matta
Installation, Performance
Paris
01.01 bis 01.01.2018
2017
Hundun
Institut für moderne Kunst Nürnberg, Defethaus
kuratiert von Petra Weigle
Installation, Video
Nürnberg
28.05 bis 23.09.2017
2017
Ursprung/Origins - eine Versuchsannäherung
whiteBOX
Installation
München
24.04 bis 14.05.2017
2016
Biotopias Parasitas
Root, Gm3 Landscape Studio
kuratiert von Laura Sánchez Serrano
Fotografie, Objekt
Madrid
Spanien
01.04 bis 04.06.2016
2015
Kunstraum Bogenhausen
kuratiert von Angelika Bartholl
Objekt
München
03.05 bis 10.06.2015
2013
Shape & Control
Galerie Esther Donatz
Installation, Objekt
München
10.09 bis 03.10.2013
2012
chamber of resonance
OPERATION TABLE/QMAC
kuratiert von Makiko Matake
Kitakyushu City
Japan
01.08 bis 15.09.2012
2012
Sumpf II
Galerie Max Weber Six Friedrich
Objekt, Video, Zeichnung
München
01.06 bis 01.07.2012
2012
Sumpf
Neue Galerie Landshut
kuratiert von Franz Schneider
Installation, Objekt, Zeichnung
Landshut
01.03 bis 01.04.2012
2012
ciment bourbeux - gegen die Vermullung der Welt
sometimeStudio
kuratiert von Ramuntcho Matta
Installation
Paris
Frankreich
01.03 bis 18.03.2012
2008
Geisterklo
Galerie Dagmar Behringer
Installation, Performance, Video
München
20.01 bis 20.01.2008
2004
Kentler International Drawing Space
Installation, Performance
New York
USA
01.09 bis 15.10.2004

Performance

2025
hängen stehen liegen
Neue Galerie Landshut
kuratiert von Franz Schneider
Performance
Landshut
12.09 bis 05.10.2025
2025
Erntefest und Bodenforum
Stiftung Kunst und Natur
Performance
Nantesbuch
20.05 bis 30.10.2025
2019
Bardo
Sala Equis
kuratiert von Aural Galeria
Performance
Madrid
Spanien
13.09 bis 13.09.2019
2016
Wes Brot ich ess, des Lied ich nicht sing
Projektraum Streitfeld, Festival improvisierter Musik, mit Rainald Schwarz (Stimme)
Performance, Video
München
20.11 bis 20.11.2016
2016
Starnberger See
Fotografie, Performance, Video
21.08 bis 10.09.2016
2016
Münchener Biennale für neues Musiktheater
Muffatwerk
kuratiert von Manos Tsangaris und Michael Ott
Installation, Performance, Video
München
28.05 bis 09.06.2016
2013
Bardo
Galerie Esther Donatz
Performance
München
14.06 bis 14.06.2013
2012
Bardo - Topographie des Zwischenraums
MUG
Performance
München
26.12 bis 26.12.2012
2008
Galerie Dagmar Behringer
Performance
10.07 bis 10.07.2008

Gruppenausstellungen

2025
Stadt Land Fluß
Rathausgalerie
kuratiert von Sarah Dorkenwald und Karianne Fogelberg
Installation
München
26.09 bis 30.11.2025
2025
Botanischer Garten München
kuratiert von Oliver Westerbarkey
Performance
München
20.07 bis 20.07.2025
2025
Kapferhof
kuratiert von Tommy Schmidt und Monika Kapfer
Installation, Performance
Hohenbrunn
29.05 bis 20.05.2025
2024
edition paraffin
Atelierhaus FOE
Objekt
München
01.01 bis 01.01.2024
2023
Werksviertel-Mitte
kuratiert von Martina Taubenberger und Benjamin Jantzen
Installation
München
01.07 bis 13.09.2023
2021
Abierto Valencia
Centre del Carme
kuratiert von Galería Aural
Installation, Video
Valencia
Spanien
24.09 bis 31.10.2021
2021
Städtische Galerie Traunstein
kuratiert von Judith Bader
Video
30.07 bis 30.07.2021
2020
Buchheim Museum der Phantasie
kuratiert von Ergül Cengiz, Daniel J. Schreiber, Anna Wondrak
Performance, Video
Bernried
24.10.2020 bis 09.05.2021
2020
DG Kunstraum
kuratiert von Benita Meißner
Performance, Video
München
18.06 bis 06.08.2020
2019
Kunstverein München
kuratiert von Birthe Blauth und Peter Gregorio
Fotografie, Zeichnung
München
19.12 bis 19.12.2019
2019
Haus der Kunst
kuratiert von Dr. Cornelia Osswald-Hoffmann
Video
München
26.09 bis 09.11.2019
2018
Einäugiger Zuschauer
galerieGEDOKmuc
kuratiert von Diana Popova
Video
München
01.01 bis 01.01.2018
2017
Ding und Wesen
Galerie Bridget Stern
kuratiert von Katja Windau
Video
Hamburg
19.05 bis 28.05.2017
2016
In Ewigkeit
DG Kunstraum
kuratiert von Benita Meißner
Installation
München
01.10 bis 01.11.2016
2014
Singing Sculptures
Rathausgalerie
kuratiert von Ute Heim und Johannes Muggenthaler
Video
München
07.06 bis 27.07.2014
2013
Förderpreise Bildenende Kunst
Video
München
10.04 bis 22.05.2013

Auszeichungen

2022
Neustartkultur Stipendium Stiftung Kunstfonds
2018
Förderung Golart Stiftung
2015
zwei:eins, der Münchner Preis für Kunst
2014
Erwin und Gisela von Steiner Stiftung
2012
Projektstipendium der Landeshauptstadt München für die Performance „Bardo“
2010
Arbeitsstipendium Stiftung Kunstfonds
2006
Vor der Imago – die letzte Häutung, Theaterförderung, Kulturreferat der München
2000
Einjähriges Stipendium DAAD London
2000
The Quentin Blake Award, London

Presse

2025
Leiser Humor und seltsame Wesen

Roberta De Righi

Landshuter Zeitung
Titel
Leiser Humor und seltsame Wesen
Art
Presse
Autor:innen

Roberta De Righi

Erschienen
24-09-2025
Verlag
Landshuter Zeitung
2025
Kunst trifft Landwirtschaft

Charlotte Borst

Merkur
Titel
Kunst trifft Landwirtschaft
Art
Presse
Autor:innen

Charlotte Borst

Erschienen
02-06-2025
Verlag
Merkur
2024
Meine Wurzelhände wachsen tief

Beate Zeller

natur dialog Netzwerk
Titel
Meine Wurzelhände wachsen tief
Art
Presse
Autor:innen

Beate Zeller

Erschienen
30-09-2024
Verlag
natur dialog Netzwerk
2021
ABC CULTURAL

Miguel Cereceda

Titel
ABC CULTURAL
Art
Presse
Autor:innen

Miguel Cereceda

Erschienen
21-02-2021
Verlag
2021
Eine wilde Freude

Jutta Czeguhn

Süddeutsche Zeitung
Titel
Eine wilde Freude
Art
Presse
Autor:innen

Jutta Czeguhn

Erschienen
01-01-2021
Verlag
Süddeutsche Zeitung
2020
ARCOmadrid 2020: ‘highlights’ de esta edición

Danielle Cruz

elemmental,
Titel
ARCOmadrid 2020: ‘highlights’ de esta edición
Art
Presse
Autor:innen

Danielle Cruz

Erschienen
28-02-2020
Verlag
elemmental,

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2020
Wildnis, Wald und wir

Erika Wäcker-Babnik

Münchner Feuilleton
Titel
Wildnis, Wald und wir
Art
Presse
Autor:innen

Erika Wäcker-Babnik

Erschienen
08-02-2020
Verlag
Münchner Feuilleton

Judith Egger: Wildnis, Wald und wir

Die Münchnerin Judith Egger untersucht, ob und wie sich in der Zivilisation Verbindungen des Menschen zum Unkontrollierbaren und Unbestimmbaren aufnehmen lassen.

Die Übereinstimmung von Ort und Ausstellung könnte nicht passender sein: Ein Kunstprojekt, das das Spannungsfeld von »Wildnis und Zivilisation« befragt, wird an der Stelle in München gezeigt, die wie keine andere im Spannungsfeld von »Unort« und »Edelmeile« liegt. Die Unterführung Maximilianstraße–Altstadtring mit dem MaximiliansForum ist ein wahrlich wilder Ort im Großstadtdschungel – ausgerechnet unter der Straße, wo sich die Zivilisation von ihrer dekadentesten Seite zeigt. Noch immer wuchert dort halbtotes Grün auf den ehemals bepflanzten Rolltreppen. In Judith Eggers Installation »Lauschen & Lauern« setzt sich das Unbehagen der unwirtlichen Untergrundpassage in einem befremdlichen Setting fort. Durch die spiegelnden Scheiben der zweigeteilten städtischen Schauräume blickt man in eine kulissenartige Inszenierung: Blattwerk, Rinde und Holzstämme deuten in der düsteren Betonbox einen Wald an. Ein Hochstand aus Brettern suggeriert das Lauern auf eine Reihe skurriler Geschehnisse, die auf improvisierten Videodisplays zu sehen sind: Da stolpert ein strohartiges Wesen durch den winterlichen Wald und tappst schließlich durch die Straßen Münchens, wo es sich im rauchenden Verkehr zurechtzufinden sucht. Ein Wilder in der Zivilisation?


In einem anderen Video, »Transmission Wood«, wandert eine Gestalt – bei allen filmischen Figuren ist es immer die Künstlerin selbst – durch das nächtliche Paris. Ihre Mission ist es, mit den letzten Zeugen der »Wildnis« in der Stadt, den Bäumen, Kontakt aufzunehmen. Dazu hat sie sich ein antennenartiges Gebilde aus Ästen umgeschnallt, mit dem sie die wenigen pflanzlichen Relikte am Straßenrand aufspürt und kontaktiert. In »Transmission Waves« wiederum sitzt die Künstlerin in den Wellen und spürt mit langen Angeln, die tentakelartig aus ihrem Kopf wachsen und an denen Mikrofone hängen, den Tönen des Meeres nach.
Der Lauschangriff auf die Stimmen der »Wildnis« – das Knistern der Bäume und das Rauschen der Wellen – werden in die Passage übertragen und mischen sich mit den Tönen der Zivilisation: dem dumpfen Verkehrslärm, der von der Kreuzung in die Unterführung dringt. Für die Botschaft, die sie mit den ziemlich schräg anmutenden performativen Aktionen transportieren möchte, greift Judith Egger (*1973) wissenschaftliche und philosophische Überlegungen zum Verhältnis von Natur und Kultur, von »Wildnis und Zivilisation« auf. Schon lange beschäftigt sich die Künstlerin mit dem Ergründen unerforschter naturhafter Phänomene. Aus einer Familie von Wissenschaftlern stammend liegt ihr das Prozesshafte und Experimentelle wie auch das Zusammenspiel von Wissenschaft und Kunst.
So befasste sie sich für ihr aktuelles Projekt mit den Theorien des Philosophen Andreas Weber, bei dem sie »die ideelle Trennung von Mensch und Umwelt, Kultur und Natur als Keim einer tiefgreifenden Entfremdung« formuliert findet. Webers Essay »Indigenialität« wurde im Rahmen der Ausstellung präsentiert und diskutiert. »Indigenialiät heißt, sich als aktiven Teil eines sinnvollen Ganzen zu verstehen und so zu handeln, dass die eigene Lebensqualität die des Ganzen steigert«, so Weber. Haben wir uns nicht schon längst von der Natur entfremdet? Wie viel Wildes ist in uns noch vorhanden? Ist uns bewusst, welche Anteile des Instinkthaften, Unergründlichen durch die Zivilisierung in uns verloren gegangen ist? Wie finden wir zu einer lebendigen, gesamtheitlichen Wahrnehmung des Existentiellen zurück? Mit ihrem Projekt »Lauschen & Lauern« schickt Judith Egger sich und die Ausstellungsbesucher auf die Pirsch. ||

 

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2019
Das Wilde in uns

Jutta Czeguhn

Süddeutsche Zeitung
Titel
Das Wilde in uns
Art
Presse
Autor:innen

Jutta Czeguhn

Erschienen
06-12-2019
Verlag
Süddeutsche Zeitung
2019
BR5 Kultur

Tobias Stosiek

Bayerischer Rundfunk
Titel
BR5 Kultur
Art
Presse
Autor:innen

Tobias Stosiek

Erschienen
06-12-2019
Verlag
Bayerischer Rundfunk

Radiobeitrag

2017
Die mysteriöse Installation Hundun von Judith Egger,

Natalie de Ligt

Curt Magazin Nürnberg
Titel
Die mysteriöse Installation Hundun von Judith Egger,
Art
Presse
Autor:innen

Natalie de Ligt

Erschienen
07-08-2017
Verlag
Curt Magazin Nürnberg
2017
THIS IS NO HUNDUN

Interview von Olympia Contopidis und Joshua Groß (Iinstitut für moderne Kunst Nürnberg) mit Jenny Schäfer (Künstlerin) und Judith Egger

Kunstblog „Die Lücke“
Titel
THIS IS NO HUNDUN
Art
Presse
Autor:innen

Interview von Olympia Contopidis und Joshua Groß (Iinstitut für moderne Kunst Nürnberg) mit Jenny Schäfer (Künstlerin) und Judith Egger

Erschienen
23-06-2017
Verlag
Kunstblog „Die Lücke“
2016
Haarige Angelegenheit

Artikel von Cécile Olshausen

SRF Schweizer Radio und Fernsehen
Titel
Haarige Angelegenheit
Art
Presse
Autor:innen

Artikel von Cécile Olshausen

Erschienen
16-06-2016
Verlag
SRF Schweizer Radio und Fernsehen

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Haarige Angelegenheit: Künstlerinnen bauen ein klingendes Urviech

Das Etwas «Hundun» entspringt der chinesischen Mythologie. Die Künstlerinnen Neele Hülcker und Judith Egger haben es an der Münchener Biennale für neues Musiktheater zum Leben erweckt. «Hundun» ist halb Skulptur, halb Instrument – und vor allem verstörend. Hundun heisst das Viech. Es ist struppig, borstig, schwabbelig – und es klingt!
Sechs Meter lang, 2,5 Meter breit und drei Meter hoch. So schwebt es über dem Boden, ohne Kopf und ohne Schwanz, ein amorphes Wesen, das Töne von sich gibt, eben: Hundun.

Eine klingende Installation
Hundun lebt vorübergehend in der Muffathalle in München. Die Muffathalle ist ein ehemaliges Kraftwerk, heute Kulturzentrum mit Biergarten am Ufer der Isar.
Die bildende Künstlerin Judith Egger und die Komponistin Neele Hülcker haben das Ding hier zum Leben erweckt, als klingende Installation während der Münchener Biennale für neues Musiktheater (28.5. – 9.6.2016). Die Idee: Ein Kunstwerk zu schaffen, das sowohl visuell als auch musikalisch überzeugt.

Strohhalmen, Bürstenborsten, Styropor
Während der halbstündigen Performance ist es im Saal dunkel, nur Hundun ist beleuchtet. Neele Hülcker und Judith Egger umrunden ihre Kreation. Wie Höhlenforscherinnen sehen sie aus: Auf dem Kopf ein Helm, daran befestigt eine Stirnlampe, aber auch eine Videokamera und Mikrophone. Ihre Körper sind von oben bis unten verkabelt. Die Kamera nimmt von extrem nahe die Oberfläche von Hundun auf und überträgt die Bilder auf Videobildschirme, die im Raum verteilt sind.
Wie unterm Mikroskop vergrössert sieht man Hunduns Haut: Sie besteht aus Strohhalmen, Bürstenborsten, Verpackungschips aus Styropor, Plastiklöffeln und vielem mehr – Verbrauchsgegenstände aus unserem Alltag, die mit Geigenbogen, Fingern, Holzstäben und anderen Utensilien zum Klingen gebracht werden. Diese Töne wiederum werden mit den Mikrofonen aufgenommen. Das Publikum spaziert um das Megaviech herum und hört die Hundun-Klänge über Kopfhörer – ganz nahe, im eigenen Kopf. Eine intime Begegnung mit Hundun.

Der chinesischen Mythologie entsprungen
Hundun war nicht von Anfang an Hundun. Seinen Namen bekam er erst im Verlauf des künstlerischen Prozesses. Zuerst war da einfach nur eine hängende Form. Je länger Judith Egger an ihr arbeitete, umso stärker kam Hundun hervor. Hundun entstammt der chinesischen Mythologie. Er ist ein gütiger Herrscher und steht für die Materie vor dem Beginn der Welt, also für die weder durch Zeit noch durch Raum definierte Materie: eine amorphe Masse, ohne eine einzige Körperöffnung. Und Hundun ist der Sage nach ein ausgesprochen beliebter Gastgeber. Als Dank für seine Gastfreundschaft, bietet man ihm eines Tages an, ihm an sieben Tagen sieben Löcher in seinen Körper zu bohren. Hundun ist hocherfreut und nimmt das Geschenk an. Doch am siebten Tag beim siebten Loch stirbt er.

Urviech
Eine verstörende Geschichte. Neele Hülcker und Judith Egger erzählen sie nicht nach, sie ist aber im Hintergrund immer präsent. Mit hochtechnologischen Mitteln schaffen die beiden Künstlerinnen Hundun eine musiktheatralische Szene. Lassen ihm dabei aber seine archaische Urkraft und geheimnisvolle Ausstrahlung, ein Spiel zwischen Hightech und Märchen. Die Begegnung mit Hundun führt unseren modernen Alltag mit unserer Fantasiewelt auf raffinierte Weise zusammen.

2016
Urwesen streicheln und durch den Stadtwald streifen

Martin Bürkl

Die deutsche Bühne
Titel
Urwesen streicheln und durch den Stadtwald streifen
Art
Presse
Autor:innen

Martin Bürkl

Erschienen
11-06-2016
Verlag
Die deutsche Bühne
2016
Gesamtkunstwerk mit Wolpertingerwisent

Reinhard J. Brembeck

Ein Resümée der Münchner Biennale für Musiktheater

Süddeutsche Zeitung
Titel
Gesamtkunstwerk mit Wolpertingerwisent
Art
Presse
Autor:innen

Reinhard J. Brembeck

Ein Resümée der Münchner Biennale für Musiktheater

Erschienen
07-06-2016
Verlag
Süddeutsche Zeitung
2016
Multiples Ereignisfeld

Egbert Tholl

Süddeutsche Zeitung
Titel
Multiples Ereignisfeld
Art
Presse
Autor:innen

Egbert Tholl

Erschienen
31-05-2016
Verlag
Süddeutsche Zeitung
2016
Trommelfellmassage

Markus Thiel

Münchner Merkur
Titel
Trommelfellmassage
Art
Presse
Autor:innen

Markus Thiel

Erschienen
31-05-2016
Verlag
Münchner Merkur
2015
Fitness für die Körperlosen

Interview von Jutta Czeguhn

Titel
Fitness für die Körperlosen
Art
Presse
Autor:innen

Interview von Jutta Czeguhn

Erschienen
10-12-2015
Verlag
2013
Stadt im Quadrat

Viktoria Grossmann

Süddeutsche Zeitung
Titel
Stadt im Quadrat
Art
Presse
Autor:innen

Viktoria Grossmann

Erschienen
03-04-2013
Verlag
Süddeutsche Zeitung
2013
Mündige Entscheidung

Agnes Dabrowski

ARTINVESTOR
Titel
Mündige Entscheidung
Art
Presse
Autor:innen

Agnes Dabrowski

Erschienen
01-04-2013
Verlag
ARTINVESTOR